Thelocarpon prasinellum Nyl.
-
Filed As
Thelocarpaceae
Thelocarpon prasinellum Nyl. -
Collector(s)
A. Zahlbruckner s.n., s.d.
-
Location
Slovakia. Bratislava. Hungaria (Com. Posoniensis): in St. Georgio.
-
Habitat
ad ligna abietina [on spruce wood].
-
Identifiers
NY Barcode: 04574622
Occurrence ID: acfc5cb4-dedf-4e88-a26c-a7e036c5e54d
-
Exsiccatae
Kryptogamae exsiccatae editae a Museo Palatino Vindobonensi
Exsiccatae Number: 373
-
Feedback
-
Kingdom
Fungi
-
Division
Ascomycota
-
Family
Thelocarpaceae
-
All Determinations
-
Region
Europe
-
Country
Slovakia
-
State/Province
Bratislava
-
Locality
Hungaria (Com. Posoniensis): in St. Georgio.
-
Location Notes
[Europe]
-
Distribution
04574622 igr. EuropT Kryptogamae exsiccatae. u&w york , " :-? merAHicAL * 9R BhBHhBBHfBBHBll ? H I r ___Ai?BPPMfr___ 373. Thelocarpon prasinellum. Nyl. ia Flora (1881), pag. 451 et (1885)» pag. 45; Hue, Addend. Lici (1886), pag. 267; Sydow, Flecht. Deutschi. (1887), Pag* 140J Rehm in Hedwigia, XXX (1891), pag. 5; Am., Lich.-Flora München (1891), pag. 124 et Verh. zool.-bot. Ges, Wien, XLVI (1896), Abh., pag. 141. Verrucae thallinae numerosae, gregariae, subdepresso-globulosae, 0*2—0*25 mm, latae, flavovifescentes, pstiolo obscuriore, opacae, K—-, CaCl—, gonidia copiose conti- nentes, gonidiis globösis, laete viridibus, glomeratis, 15—20 [4, in diam.; apothecia glo- bosa, in verrucis thallinis sölitaria, 018—0 2 mm. in diam., perithecio hyalino, para- physitras gracilibus, flexuosis, dich^tome vel subdichotome ramosis, ascis brevioribus, ascis numerosis in juventute subcylmdric(>K)bclavatis, demum obrapiformibus, apice ob- tusiusculis, 160—180 longis et 26—50 ¡.i latis, nayriosporis; spöris hyalinis, simplicibus, subglobosis vel ovalibus, 2—3*5 ft longis et 1*9—3 p «rassis, globulos oleosos minutos 1—4 irregulariter dispositos contidit?atibus. Asci et gelatina &ymen. J. fulvo-rubescentes. Hungaria (Com. Posoniensis): ad tigna abietina in St. Georgio leg. A. Zali 1 bruckner. Ich hatte Gelegenheit, die Flechte an ihrem natürlichen Standorte zu beobachten, und es erscheint mir nicht uninteressant, meine Erfahrungen über ihr Auftreten mitzu- theilen. Ich sah die ersten Exemplare an den von mir schon früher in Bezug auf ihre Flechtenvegetation durchsuchten Brettern gegen Ende September 1896. Ich kann es als sicher annehmen, dass die Flechte dort damals zum ersten Male aufträt, tind dass ich sie früher nicht übersah. Es fällt das erste Auftreten in den Herbst jenes regenreichen Jahres, welches auch in den sonst um diese Jahreszeit eher trockenen Berg wäldern der Kleinen Karpathen wie vielfach auch anderwärts — einen ungemeinen Reichthum an höheren Pilzen, namentlich Hymenomyceten her vor brachte. Seit dieser Zeit gedieh die Flechte vortrefflich, und ich sammelte sie im Mai 1897 in ihrer reichsten Entwick- lungsperiode für diese Exsiccaten. Als ich im September desselben Jahres neuerdings den Standort besuchte, fiel es mir auf, dass die übriggebliebetien Exemplare stark zurückge- gangen und dass ich an Stelle der zahlreichen zu Gruppen vereinigten Lager wärzchen deren nur höchst vereinzelte fand. Mit Ende October war die Flechte gänzlich verschwun- den und ist seitdem nicht neuerdings aufgetreten. Diese, soviel mir bekannt, bisher nicht beobachtete Kurzlebigkeit dieser Thelocarpon-Art ist gewiss von Interesse. Es stimmt Thelocarpon prasinellum (ob auch die übrigen Thelocarpon-ArtenT) in dieser Hinsicht wenig mit den übrigen Flechten überein; die kurze Lebensdauer ist im Allgemeinen das biologische Merkmal der Pilze, namentlich dasjenige vieler Discomyceten. Rehm a. o. O. bringt die Gattung Thelocarpon bei den Pyrenomyceten unter, da nach seiner Auffassung ein ThaJlus fehlt und das Vorhandensein der Gonidien ein nur zufälliges ist. Mit dieser Ansicht kann ich mich nicht einverstanden erklären; ich sehe in dem Lager- wärzchen einen vollkommenen und geschlossenen, wenn auch quantitativ reducirten Thallus. In der vorliegenden Art sind um das Apothecium innerhalb des Lagerwärz- chens Gonidien reichlich vorhanden; sie bilden eine Zone, welche mit Ausnahme des Ostiolums die Apothecien allseitig umfasst. Aehnlich verhält sich Thelocarpon epi- bolum (Lojka, Lichth. Univ., nr. 198), superellum, Laureri und vicinellum. Es muss daher Thelocarpon bei den Flechten verbleiben. Hier,mag sie allerdings einen phylo- genetisch jüngeren Typus darstellen, der in manchen Beziehungen, so Kurzlebigkeit und gelegentliches Fehlen der Gonidien, noch die biologischen Eigenschaften der Pilze erkennen lässt. Das Oeffnen der Schläuche erfolgt bei Thelocarpon prasinellum derart, dass sich, an der Spitze beginnend, ein Riss in den Schlauch bildet, welcher etwa ein Drittel der Schlauchlänge umfasst. 04574622
Please submit your comments about the specimen:
Thelocarpon prasinellum Nyl.