Lecidea ocellulata (Schaer.) Th.Fr.

  • Region

    Europe

  • Country

    Croatia

  • Locality

    Litorale austriacum

  • Location Notes

    [Country not specified as such on label, but inferred from locality data]

  • Distribution

    Map all specimens of this taxon

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, Kryptogamae exsiccatae.
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56. Lecidea ocellulata.
Th. Fries, Lichgr. Scand., I (1874), pag. 484. — Lecidea fumosa ß. ocellulata
I Schaer., Enum. (1850), pag. 110. -— Aspicilia.psoroides Anzi in Comm. Soc. Crittogam.
Italian., nr. 3 (1862), pag. 145. — Biatora psoroides Hepp, Fl. Europ., ßd. XIII (1867),*
nr. 722. — Lecidella psoroides Arn. in Verh. zool.-bot. Ges. in Wien, Bd. XX (1:870),
|pag. 531.
Litorale austriacum: ad saxa arenaria in agro tergestino leg. J. Schüler.
Herr Prof. J. Müller (Arg.) hat in liebenswürdigster Weise ein Exemplar dieser
Flechte mit dem Schaerer’schen Original verglichen und mir die Identität dieser beiden
brieflich bestätigt. Bezüglich der Grösse der ¿Sporen wäre zu bemerken, dass sie Anzi
als 16*5—28 X 6—12/1 anführt, Hepp dagegen sie »i3—16 p lang, i3/4—r:2V^mal so
lang als dick« misst. In der vorliegenden Flffchte ergaben die von Herrn J. Schüler
l#li auch von mir angestellten Sporeinmessu|f^en dioffolgendea-Resultate*
eine grössere Zahl der Sporen,hatte . 17—18-5 x 8*5—10 (jl,
jÄMtfä^die überwiegende Mehrzahl • • 20^21 X 10—11 5/n,
«Kehr wenige Sporen . . | . . . . 23x n‘5—12 ¿u.
Es fällt auf, dass in manchen Exemplaren in den Apothecien sich sehr reichlich
Schläuche föit wohl ausgebildeten Sporen vorfinden, in anderen Exemplaren dagegen die
* Schta^he noch ganz unentwickelte ßporen enthalten oder gänzlich entleerte Asci zeigen
Die Bereifung der Apothecien ist eine sehr variable; in den mir vorliegenden (mehr
als 100) Exjjfmplaren sah ich sowohl dicht bereifte, wie auch ganz nackte Fruchtscheiben,
durch alle fJebergänge verbunden. Ebenso wechselnd ist auch die Form der einzelnen
1 liagefsdi^iien; sie sind an ein und demselben Stücke bald typisch in der Mitte vertieft
mit erhabenen hellen Rändern, bald ganz flach und gleichmässig gefärbt; auch diese
beiden extremen Formen sind durds mancherlei Uebergänge verbunden.
Dr. A. Zahlbruckner.
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