Tilletia tritici (Bjerk.) G.Winter

  • Filed As

    Tilletiaceae
    Tilletia tritici (Bjerk.) G.Winter

  • Collector(s)

    J. G. Kühn s.n., 22 Jul 1876

  • Location

    Halle.

  • Identifiers

    NY Barcode: 3021625

    Occurrence ID: 02a531a3-4acb-495c-a39f-020e13771624

  • Exsiccatae

    Exsiccatae Number: 2191

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Habenhorst, Fungi europaei.
*¿191. Tilletia Secalis Jul- Kühn.
Deutsche Landwirthschaftl. Zeitung, XIX. Jahrg. (1876)
Nr. 81.
T. sporis spbaericis raro ellipsoideis, 20—24,3 JVJik. diam.,
ochraceo-fuscis, pellucidis, reticulato-costatis, costis limbo
lucide prostanlibus.
Secalis cerealis ovaria occupat
Obs. Die vorliegenden Exemplare verdanke ich der
Güte des Herrn J. Polomski auf Altendorf
bei Ratibor, Oberschlesien, der sie auf seiner
Flur im Juli d. J. sammelte. Die Zugehörig'
keit dieses Pilzes zur Gattung Tilletia ergab
z	I sich aus Untersuchung einer jüngeren Brand-
a^== ähre, in der ich noch die sporenbildenden Fäden
iauffand. Gr steht der Tilletia Ca ries Toi.
^= und T. controversa mihi zunächst, hat aber
höhere Leisten, daher schärfere Zeichnung der
h '—C\i Felderung und schärfere Zeichnung des Randes
als erstere und besitzt dabei eine engere
Maschuug des Episporiums als letztere. Von
T. Lolii Auersw., die noch in Vergleich
kommen könnte, unterscheidet er sich ähnlich,
wie T. controversa scbou dadurch, dass die
Sporen uuicr den gewöhnlichen, bekannten Be-
dingungen nicht keimen. — Die Ustilago
Secales Rabenb. (Flora, 1848, S. *209!) weicht
durch kleinere Sporen (r^-'" = 12,2 Mik.
und dadurch ab, dass sie, wie Herr Dr. Ra-
ben borst 1 c. hervorhebt ,,geruchlos“ ist,
während die Tilletia Secalis mihi ganz den
Heringslake ähnlichen Geruch zeigt, wie ihn
der Weizensleinbrand besitzt.
Halle, den 22. Juli 1876.
Prof. Dr. Julius Kühn
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